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News

7. Juli 2026

Novellierung des Sterbeverfügungsgesetzes & Grundsatzrede der ÖGHL Präsidentin

Der Nationalrat hat heute mit den Stimmen von ÖVP, SPÖ, FPÖ und NEOS die Novelle des Sterbeverfügungsgesetzes beschlossen. Sterbeverfügungen bleiben in Zukunft weiterhin nur ein Jahr wirksam, können künftig jedoch innerhalb von fünf Jahren ab ihrer Errichtung in einem vereinfachten Verfahren erneuert werden. Das bringt in diesem einen Punkt zwar eine Erleichterung für sterbewillige Menschen, aber wie bereits befürchtet beschränkt sich diese Novellierung auf die minimale, durch das VfGH Urteil vom Dezember 2024 notwendig gewordene Anpassung.

Novellierung des Sterbeverfügungsgesetzes & Grundsatzrede der ÖGHL Präsidentin

Plenarsaal des Österreichischen Parlaments (Foto ÖGHL)

16. Juni 2026

Stellungnahme der ÖGHL zum Entwurf der Änderung des StVfG – jetzt unterstützen!

Die Österreichische Gesellschaft für ein humanes Lebensende (ÖGHL) nimmt als Expertenorganisation und Interessensvertretung für sterbewillige und hilfeleistende Menschen zum vorliegenden Entwurf eines Bundesgesetzes, mit dem das Sterbeverfügungsgesetz geändert werden soll, wie folgt Stellung.

Stellungnahme der ÖGHL zum Entwurf der Änderung des StVfG – jetzt unterstützen!

Foto: Parlamentsdirektion / Michael Buchner

12. Juni 2026

Sterbeverfügungsgesetz – Novelle auf den Weg gebracht

Ende Mai haben wir auf die abgelaufene Frist für die Novellierung des Sterbeverfügungsgesetzes aufmerksam gemacht. Sterbeverfügungen besitzen wegen der ungeregelten Geltungsdauer derzeit kein Ablaufdatum. Nun ist Justizministerin Anna Sporrer (SPÖ) tätig geworden und hat am 10. Juni einen Gesetzesentwurf eingebracht.

Sterbeverfügungsgesetz – Novelle auf den Weg gebracht

Foto: BKA Regina Aigner

28. Mai 2026

Sterbeverfügungen ab 1. Juni unbegrenzt gültig

Die Österreichische Gesellschaft für ein humanes Lebensende (ÖGHL) erwirkte eine Aufhebung der Befristung.

Sterbeverfügungen ab 1. Juni unbegrenzt gültig

1. Mai 2026

Neu: ÖGHL-Ärztenetzwerk

Ab Mai 2026 existiert mit dem ÖGHL-Ärztenetzwerk Österreichs erste zentrale Plattform für Ärztinnen und Ärzte, die sich mit Themen rund um ein selbstbestimmtes Lebensende auseinandersetzen.

Neu: ÖGHL-Ärztenetzwerk

24. März 2026

Neue Schriftenreihe der ÖGHL

Die Arbeit der ÖGHL basiert auf gesetzlichen Vorgaben, wissenschaftlichen Grundlagen und nachvollziehbaren Erkenntnissen aus praktischer Arbeit. In diesem Sinn wollen wir für zukünftige Entwicklungen Standards setzen, hinter die unsere Gesellschaft nicht mehr zurückfallen sollte. Eine neue Schriftenreihe will Entscheidungsträgern, Meinungsbildnern und allen Interessierten eine solide Wissensbasis vermitteln und den aktuellen Stand des gesellschaftlichen Diskurses abbilden.

Neue Schriftenreihe der ÖGHL

19. März 2026

Filmpremiere GRÜNES LICHT

Ende März kommt der Dokumentarfilm GRÜNES LICHT in die österreichischen Kinos, der das Thema des selbstbestimmten Sterbens aus einer sehr persönlichen Perspektive aufgreift. Anlässlich des Kinostarts kooperiert die ÖGHL mit dem Stadtkino Filmverleih. Bei den Premieren in Wien und Innsbruck werden Expert:innen der ÖGHL anwesend sein, um in anschließenden Gesprächsrunden mit dem Publikum zu diskutieren.

Filmpremiere GRÜNES LICHT

"Grünes Licht", ein Film von Pavel Cuzuioc

30. Nov. 2025

Ludwig Minelli verstorben

Wir trauern um Ludwig A. Minelli, der die Arbeit der ÖGHL von Beginn an begleitet hat, unter anderem als Mitglied des ÖGHL-Beirates. Der Journalist und Jurist ist am 29. November 2025 im Alter von 92 Jahren mit einer Freitodbegleitung verstorben. Minelli war unter anderem Gründer der Schweizerischen Organisation "Dignitas – Menschenwürdig leben – Menschenwürdig sterben".

Ludwig Minelli verstorben

10. Nov. 2025

Der Fall Glattauer und die Medien

"Der Fall Glattauer hat gezeigt, dass die Sterbehilfedebatte sich schnell auf eine Mediendebatte verschieben kann. Legale Suizidhilfe wird von Kritikern kaum mehr direkt verneint, sehr wohl wird aber die öffentliche Sichtbarkeit des assistierten Suizids grundsätzlich in Frage gestellt. Abermals wurde die Möglichkeit versäumt, die für sterbewillige Menschen viel wichtigere Frage aufzugreifen: Wie ist gute Suizidhilfe möglich?"

Der Fall Glattauer und die Medien

31. Okt. 2025

Neues Positionspapier der ÖGHL zur Novellierung des StVfG

Die ÖGHL als führende Expertenorganisation hat der Bundesregierung sowie den Gesundheitssprecher:innen aller Parlamentsfraktionen ein aktuelles Positionspapier mit konkreten Vorschlägen zur Weiterentwicklung des Sterbeverfügungsgesetzes (StVfG) übermittelt. Nach fast vier Jahren Anwendung des Gesetzes zeigen Erfahrungen aus der Praxis der Suizidhilfe und Angehörigenarbeit deutlich, dass es in mehreren Bereichen Verbesserungsbedarf gibt.

Neues Positionspapier der ÖGHL zur Novellierung des StVfG

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